Solo Exhibition Ute Müller Galerie Kunstbuero, Vienna 2014
04.10 - 03.11.2014
Wir sehen die Zeichen. Ihrem Wesen nach quellen sie über, sie steigen auf, sie atmen Schatten der Tiefe herauf, erzeugen eine Tiefe aus Schatten nach unten und formen dadurch jene namenlosen Gegenstände.
Was geschieht demnach mit dem Sagbaren über das Sichtbare und das Unsagbare. Nimmt das Unsichtbare den Platz des Unsagbaren ein oder verhält es sich umgekehrt. In diesem Sinn besteht Kunst aus Bildern, und es spielt keine Rolle, ob sie figürlich oder abstrakt sind und ob wir in ihnen Gestalten von Personen oder identifizierbaren Figuren erkennen. Die Bilder der Kunst sind Operationen, die eine Abweichung erzeugen, eine Unähnlichkeit. "Worte beschreiben, was das Auge sehen könnte, oder bringen etwas zum Ausdruck, was das Auge niemals sehen wird. Worte beleuchten oder verdunkeln absichtlich eine Idee. Sichtbare Formen bieten dem Verständnis eine Bedeutung an oder entziehen sie ihm"1) (Amer Abbas)
1) Jacques Rancière
(Fig.1–8)
Offset print, 42 × 29,7 cm
Glass, acrylic lacquer, PV-foil, à 29,7 × 21 cm
Egg tempera on canvas, à 200 × 150 cm